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Surf DM 2017 – Finals

von Ole Wohler | 18 Sep 2017 - 11:23

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Die Surf DM 2017 ist Geschichte. Wie sich die Rider bei den Finals geschlagen haben und was es alles zu sehen gab, ist f├╝r hier f├╝r euch in Textform zusammengefasst:

Der Tag konnte nicht besser beginnen. Zum Auftakt der finalen Heats blies der Wind leicht offshore und sogar die Sonne zeigte sich. Mit weiterhin gro├čem Swell startete der letzte Tag der DM mit dem Finale der Cadets. Sie konzentrierten sich auf die Inside und hatten wie die Tage zuvor mit der Lateralstr├Âmung zu k├Ąmpfen. Immer wieder mussten die Rider den Strand hochsprinten, um nicht u├čerhalb der Contestzone zu surfen. Das Potenzial der Inside war enorm hoch und es waren sch├Ân lang gezogene Top-Turns mit ordentlich Spray zu betrachten. Marco Teichner Watts entschied das Finale mit variationsreichen Man├Âvern und einer Wertung von 9,57 f├╝r sich. Auf dem zweiten Platz landete Leon Schneider (8,77), Sylverster Wenzel auf Platz 3 (7,8) und Tim Elter auf Platz
4 (7,53).

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Nach den Cadets folgte das Finale der Longboard Women mit Valeska Schneider, Marie Theres Ott und Valerie Schlieper. Obwohl an diesem Tag keine idealen Longboardbedingungen herrschten, lieferten die female Longboarder trotz der starken Str├Âmung sch├Âne Crosssteps und Top Turns ab. Die Riderinnen wurden beim Kampf gegen die Str├Âmung von ihren Fans beim Laufen am Strand hervorragend unterst├╝tzt. Valeska Schneider surfte sich mit einer soliden Leistung auf den ersten Platz (6,93). Marie Theres Ott, die dieses Jahr zum zweiten Mal bei der DM mitsurft, t├Ąnzelte sich auf
ihrem Performance Board mit einem Score von 5,7 auf den zweiten Platz. Knapp dahinter folgte ihr Valerie Schlieper auf dem 3. Platz (5,13).

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Das Finale der Grommets er├Âffnete Tim Elter direkt in der ersten Minute mit einer kleinen linken Welle, w├Ąhrend Sonne und Wolken am Strand Katz und Maus spielten und die Zuschauer min├╝tlich die Regenjacke gegen Sonnenbrille eintauschten. Es schien schwierig, eine Insidewelle zu finden, trotzdem zeigten die Grommets enormes Commitment. Tim Elter schnappte sich mit mannshohen Wellen und radikalen Top Turns den Meistertitel mit einer Wertung von 8,9. Zweiter wurde Luca Holy mit einer 7,3; Platz drei ging an Philipp Oepen (3,7) und somit Max Freudenberg auf Platz 4.

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Die Herausforderung, in der Inside Wellen abzugreifen, bekamen die Finalisten der Longboard Men ebenfalls zu sp├╝ren. Der Wind drehte und wechselte von sideshore zu onshore. Arne Bergwinkl, der zu Beginn noch dar├╝ber nachdachte, in die Outside rauszupaddeln, entschied sich doch kurzfristig f├╝r die Inside und zog direkt in eine Closeout-Barrel rein, mit der er bei den Judges punkten konnte. Auch die Br├╝der Malte und Philip Mappes lieferten eine gelungene Performance mit Cross-Steps und Floaters. Der alte Longboard-Hase Adrian Siebert beeindruckte in den letzten 5 Minuten mit hervorragenden Turns und holte sich so zum wiederholten mal seinen Meistertitel mit einem Score von 9,17. Auf dem zweiten Platz Arne Bergwinkl (7,93) und Philip Mappes auf Platz 3 (6,73).

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Das spannende Finale der Open Women entschied wie im Vorjahr die in Kalifornien lebende Francesca Harrer f├╝r sich (10,87). In ihrer ersten Welle imponierte sie sofort mit einem guten Closeout-Turn und surfte anschlie├čend Wellen mit bis zu 6 Turns. Die female Rider hatten es in diesem Heat ebenfalls nicht leicht und mussten mit dem kraftvollen Wei├čwasser und der Str├Âmung k├Ąmpfen. Lilly von Treuenfels zeichnete sich nicht nur durch sch├Âne Turns, sondern auch durch die gr├Â├čte Fangemeinde aus und belegte mit einer Wertung von 6,73 den zweiten Platz. Nicki Seligmann platziert sich mit
einer 1,77 auf Platz 3 und Rosina Neuerer mit 0,87 auf Platz 4.

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Trotz des wechselhaften Wetters herrschte durch den Support der unz├Ąhligen Zuschauer am Strand eine unglaubliche Stimmung. Das Finale der Open Men begann damit, dass die Rider sich sofort durch die Wellenberge in die Outside rausk├Ąmpften. Arne Bergwinkl schnappte sich drau├čen direkt die beste Welle mit einem fetten Top-Turn, direkt gefolgt von Dylan Groen, der ebenfalls mit guten Turns Eindruck hinterlie├č. Die Str├Âmung machte es schwierig f├╝r die Rider ihre Position zu halten. Arne Bergwinkl ergatterte unter anderem noch eine sch├Âne Welle in der Inside, die er mit guten
Man├Âvern und einem sicheren Finish bis an den Strand absurfte, um dann wieder nach Norden hoch zu laufen und ein weiteres Mal in die Outside rauszupaddeln. Das Commitment hinterlie├č deutlich Eindruck bei den Judges, denn die Outside-Wellen wurden deutlich h├Âher bewertet, als die der Inside. Nicht ├╝berraschend war also das Endergebnis mit einer Wertung von 12,63, mit der er zum wiederholten mal deutscher Meister wurde. Knapp hinter ihm auf dem zweiten Platz Dylan Groen mit einer Wertung von 12,3; auf Platz drei Leon Glatzer (8,53) und auf Platz vier Fin-Ole Springborn (7,1).
Im Finale der Juniorinnen verteidigte die Atlantikkennerin Lilly von Treuenfels ihren Meistertitel erfolgreich mit einem Score von 7,17. Hinter ihr auf Platz 2 Rosina Neuerer (6,03) und auf Platz 3 Janina Zeitler (4,7).

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F├╝r mehr Bilder und Eindr├╝cke der Deutschen Meisterschaften k├Ânnt ihr auf der Seite des DWV vorbeischauen.

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