


Air: Jede Art von Sprung - egal über welches Obstacle oder auch ohne.
Air to Fakie: Sprung, z.B. über einen Kicker, der rückwärts fahrend gelandet wird.
Airtime: Die Flugphase während eines Sprungs
Alpin: Alpines Snowboarden ist das Fahren auf Pisten mit Hardboots und Plattenbindung. Das dafür geeignete Snowboard sieht anders aus als das verbreitetere Freestylebrett. Es ist in der Regel länger und härte und bietet dafür optimale Voraussetzungen, um die Kurven auf der Kante zu fahren (carven).
Altschnee: Schnee, der älter als drei Tage alt ist. Die Eiskritstalle haben nicht mehr ihre bilderbuchmäßige verästelte Form, sondern sind durch Druck und Temperatur abgerundet.
Andrecht: Ist ein Handplant bei dem die hintere Hand die Frontside des Boardes greift. Der Andrecht ist einer der vielen Tricks, die aus der Skateboardszene kommen.
Antislip Pad: Ein kleines Gummipad das zwischen beiden Bindungen sitzt und als kleine Hilfe nach der Lift- bzw. während der Liftfahrt dient.
Asymetrisch: Asymetrische Bretter werden ausschließlich für das alpine Snowboarden verwendet. Dabei sind Frontside und Backside versetzt, um der (angeblich) versetzten Kraftübertragung, die durch die Schrägstellung der Bindungen entsteht Rechnung zu tragen. Ob die Asymetrie von Brettern wirklich einen Vorteil bringt, wird sehr kontrovers diskutiert. In jedem Fall aber stirbt diese Bauweise langsam aus, weil für Goofy und Regular unterschiedlich produziert werden müssen.

Backcountry: Als Backcountry wird das Fahren abseits der Piste bezeichnet. Bitte nur mit fachkundiger Führung und Lawinengeräten!
Backflip: Rückwärtssalto mit dem Snowboard, er gilt als Standardtrick für einen guten Freestyle Snowboarder.
Backside: Die Längskante des Snowboards an der Hackenseite der Bindung.
Base: Die untere Seite des Boards.
Bench: Die englische Marke Bench hat jetzt auch eine Snowboardkollektion.
Big Air: Der Big Air oder auch Straight Jump ist eine Wettkampfart im Freestyle Snowboarden. Der Boarder fährt beim Big Air auf einen gewaltigen Kicker zu und versucht seinen besten Trick zu zeigen, um möglichst viele Punkte von der Jury zu bekommen.
Bindung: Verbindung zwischen Fuß und Board. Anders als beim Skateboarden braucht man diese beim Snowboarden. Hier gibt es verschiedene Einstellungsmöglichkeiten wie z.B. Winkel und Abstand.
Boardbag: Ein Rucksack für das Snowboard der als einfache Transportmöglichkeit aber auch als Schutz für das Board benutzt werden kann.
Bordercross: Die dritte Disziplin im Snowboarden (neben dem Alpin und dem Freestyle). Hier fahren mehrere Snowboarder gleichzeitig eine Art Hindernisparcour entlang und wer als erster ankommt gewinnt das Rennen.
Bone: Hier wird beim Sprung das vordere Bein durchgestreckt (geboned). Bei Contests wird dieses als besonders stylisch angesehen und gibt bei guter Ausführung mehr Punkte.
Bonk: Ein Trick bei dem man einen Gegenstand anspringt und ihn mit dem Board möglichst elegant antippt.
Boots: Snowboard-Schuhe, die benötigt werden um in den Bindungen halt zu bekommen.
Burton: Die wohl renomierteste Snowboardmarke. Jake Burton Carpenter war in den Siebziger Jahren einer der Pioniere des Snowboardens. 1977 hat die Firma Burton gegründet, die heute neben Snowboardhardware auch ein breites Spektrum an Mode anbietet.
Buttern: Ein Teil des Jibbens, man fährt entweder nur auf der Nose oder nur auf dem Tail und versucht das Gleichgewicht zu halten.

Cab: Eine Rotation die Fakie angefahren wird. Erfunden vom Skateboarder Steve Caballero.
Carving: Extremes Kurvenfahren mit geschnittenen Schwüngen, die gesamte Kantenlänge ist belastet.
Contest: Ein Wettkampf im Bereich Freestyle Snowboarden in dem verschiedene Fahrer meistens im K.O.-System gegeneinander antreten.
Coping: Obere Kante der Quarter- und Halfpipe.
Crashpants: Crashpants sind kurze an Steiß und Außenseite gepolsterte Hosen, die man unter die Snowboardhose anzieht um Stöße beim Fallen abzudämpfen. Gerade bei Anfängern, die noch öfters mal auf dem Steiß landen, wirken sie Wunder. Aber niemand ist vor Sturzen gefeit.

Directional: Ein Brettshape bei dem die Nose länger ist als das Tail. Diese Boards werden oft im Freeridebereich gefahren.
Double Grab: Ein Sprung bei dem in der Luft zwei verschiedene Grabs gezeigt werden.
Downhill: Eine Bergabfahrt.
Drop-In: Die Einfahrt in die Halfpipe.
Duckstance: Ist eine Bindungseinstellung bei der beide Bindungen an den Zehen auseinander zeigen. Nahezu jeder Profi im Freestyle Bereich fährt in der Duckstance, da man nach einem Trick sowohl Regular als auch Goofy gut weiterfahren kann.

Edge: Die Kante des Snowboards.

Fakie: Der Brettsportbegriff für Rückwärtsfahren.
Firn: Firnschnee ist per Definition mindestens ein Jahr alt. Der schöne, weiche Schnee ist durch permanentes Anschmelzen und Gefrieren zu Eisbrocken geworden. Snowboarder sollten Firn meiden. Erstens macht es keinen Spaß, zweitens steigert er die Verletzungsgefahr um ein vielfaches. Über die Jahre wird aus Firn übrigens ein Gletscher.
Flat: Sowohl der Boden zwischen den beiden Wänden der Halfpipe als auch der Teil zwischen Absprung und Landung beim Kicker.
Flex: Die Flexibilität/Festigkeit des Snowboards. Je nach Geschmack fährt man ein weicheres oder eine härteres Board.
Flip: Jede Art von Salto. Viel Spaß beim Üben, aber bitte Helm aufsetzen!
Freestyle: Freestyle Snowboarden ist inzwischen auch eine olympische Disziplin. Dabei geht es um jede Art von Sprüngen und Figuren in der Luft und auf der Piste.
Freeride: Freeride ist eigentlich das ganz normale Snowboardfahren - mit dem einzigen Ziel Spaß zu haben. Snowboarder, die am liebsten auf und außerhalb der Piste fahren, sollten sich nach einem Freeridebrett umgucken. Hierzu werden Snowboards verwendet, die länger und einen Tick breiter sind, damit der Fahrer mehr Auftrieb im tiefen Schnee hat.
Frontside: Die Längskante des Snowboards an der Zehenseite der Bindung.
Front- und Backside Air: Sprung bei dem in die jeweilige Richtung rotiert wird.
Funpark: Ein Teil eines Skigebiets, der speziell für das Freestyle Snowboarden ausgelegt wurde. Hier stehen verschiedene Obstacles an denen man sich versuchen kann wie z.B. Kicker, Rails, Halfpipes, Boxen etc.

Goofy: Ist die Bindungseinstellung für Snowboarder, die mit dem rechten Fuß vorne Fahren.
Grab: Bei einem Grab greift man während des Sprungs das Board an einem Teil Kante. Es gibt sehr viele Grabs wie z. B. den Melon, Mute, Indy und den Method. Bei den Grabs kommt es darauf an, sie sauber zu fassenund möglichst lange zu halten.
Grind: Grinden ist das Rutschen über ein Rail(s. Rail). Dabei steht das Brett quer zum Rail. Auf das Rail kann gefahren oder gesprungen werden. Mit Schutzkleidung ist im Falle eines Bails, der Körper besser geschützt.

Halfpipe (auch Pipe): Eines der Hauptelemente im Freestyle-Snowboard Bereich. Die Halfpipe ist wie beim Skateboarden eine Art halbes Rohr in dem man auf- und abfährt und sich versucht, am Coping möglichst weit in die Luft zu katapultieren um Rotationen oder Flips auszuführen. Halfpipe ist inzwischen sogar olympische Disziplin. Die Höhe der Halfpipes kann von Gebiet zu Gebiet stark variieren. Gleiches gilt auch für die Länge. Der Abstand zwischen den Wänden sollte in etwa 15 Meter betragen.
Handplant: Ist eine Art Handstand auf dem Coping - hier gibt es auch sehr vile verschieden Variationen.
Hard Boots: Hard Boots werden i.d.R. beim alpinen Snowboarden getragen. Mit der Kunststoffaußenhülle ähneln sie in vielerlei Hinsicht Skistiefeln. Sie sind aber häufig weniger klobig und haben einen spitzeren Winkel zwischen Fuß- und Schienbeinachse.
Harsch: Harsch, auch Schneekruste genannt, ist Altschnee, der durch Schmelzen und Gefrieren an der Oberfläche eine feste, gefrorene Schicht ausgebildet hat, während der Schnee darunter pulverartig bleibt. Je nach Dicke der harten Schicht kann schon durch leichte Zusatzbelastungen die Harschdecke durchbrochen werden. Dadurch ist Harsch schwieriger zu fahren.
Heat: Als Heat werden die einzelnen Läufe/Runden bei einem Snowboard Contest bezeichnet.
Helm: Ein inzwischen beim Snowboarden kauf noch wegzudenkendes Utensil. In den frühen Jahren des Snowboardens ist man noch ohne Helm gefahren. Heute gibt es immer weniger Snowboarder, denen ihr Kope so wenig wert ist.
High Jump: Eine Sprungdisziplin, bei der es besonders um die Höhe des Sprungs geht.
Highback: Das hintere hochgestellte Teil einer Softbootbindung, das für die Kraftübertragung aus den Beinen auf die Backside sorgt. Beim Auswahl der Bindung solltest du darauf achten, dass sich der Winkel des Highback verstellen lässt und das die Höhe des Highbacks zu den Softboots passt. Beim Liftfahren immer schön einklappen, damit du nicht irgendwo hängen bleibst.
Hiking: Als Hiking bezeichnet man das alleinige aufsteigen eines Berges ohne motorisierte Hilfsmittel. Meistens wird "gehikt", wenn entweder noch einmal ein Rail bzw. einen Kicker fahren möchte oder aber bei einem bestimmten unbefahrenen Berg die 1st Line setzen möchte.

Inserts: Ins Board eingelassene Gewindehülsen zur Montage der Bindungsschrauben.
Inverts: Alle Sprünge bei denen sich das Board über dem Kopf befindet.
ISF: International Snowboard Federation - einer der internationalen Verbände für Profi Snowboarder.

Jibben: Kommt ursprünglich vom Skaten und bedeutet so viel wie, ein bißchen Spaß mit Freunden zu haben und kleine technische Tricks mit nicht allzu hoher Schwierigkeit und Geschwindigkeit zu machen.
Judge: Eine von mehreren Personen, die bei einem Contest in der Jury sitzen.
Jump: Sprung ;)

Kicker: Der Kicker bezeichnet eigentlich nichts anders als eine Schanze auf der Piste. Er setzt sich aus dem Absprung, dem Table und der Lanung zusammen. Absprung und Lanung sind wahrscheinlich klar. Der Table ist der mehr oder weniger waagerechte Teil zwischen Absprung und Landung. Die Länge des Tables wird häufig als Maßeinheit für die Größe eines Kickers genutzt. Normal sind 6-10m. Profis springen Kicker mit bis zu 18m Tables. Im Funpark wirde der Kicker in der Regel von einer Pistenraupe geshaped. Ein guter Kicker zeichnet sich durch eine ruhige Flugphase aus. Der Knackpunkt ist die weiche Landung (s. Sweet Spot) mit dem Brett zwischen einem und der Piste.
Kink-Rail: Ein Rail, das eine oder mehrere Biegungen im Verlauf der Stange hat.

Lachs: Nordisches Synonym für das Snowboard, eben der Lachs.
Landing: Die Landung eines Kickers. Gute Landungen sind sehr steil, damit der Snowboarder möglichst weich aufkommt.
Lip: Die Kante eines Kickers oder eines anderen Obstacles von dem man abspringt.
Local: Ein einheimischer Snowboarder. Diese kennen sich meist sehr gut mit ihrem Berg aus und wissen, wo es sich lohnt zu fahren.

McTwist: Ein aus dem Skateboarden kommender Trick - erfunden von Mike McGill. Es handelt sich um einen Frontflip mit einer Backside 540° Drehung.

Neuschnee: Du wachst morgens auf und guckst aus dem Fenster und alles ist weiß. Ein wichtiger Moment, der das Adrenalin eins Snowboarders schon sehr früh am Morgen steigen lässt. Offiziell, ist Neuschnee nie älter als 3 Tage und zeichnet sich dadurch aus, dass die Strukture der Schneekristalle noch nicht zerstört, also noch nicht geschmolzen ist. Wichitg bei Neuschnee: Als einer der ersten im Hang sein und die ersten Spuren ziehen!!!
New School: Bezeichnet den Fahrstil, der momentan auf Events vorausgesetzt wird. Gigantische Flips, weite Sprünge und viele Rotationen wollen die Judges sehen.
Nollie: Ein ollie bei dem allerdings über die Nose abgesprungen wird.
Nose: Die vordere Spitze des Snowboards. Bei den ersten Snowboards war diese häufig noch spitz. Heute ist sie rund. Schon immer war sie nach oben gebogen, damit sich der Lachs nicht in den Schnee bort.
Noseroll: Ein Teil des "Jibbens" - hier wird über die Nose rotiert ohne aber abzuheben.

Obstacle: Ein Obstacle ist eine Art Hürde, die man versucht möglichst elegant und mit viel Style mit einem Trick zu überqueren. Obstacles sind im Funpark u.a. Rails, kicker, Boxen etc.
Old School: Fahrstil der früheren Snowboardzeit. Viele Fahrer wünschen sich von den Judges bei Contests, ein wenig mehr auf die alten technischen Tricks zu achten.
Ollie: Einfacher Sprung bei dem das Board vom Boden abhebt.
One-Eighty: Sprung mit horizontaler Drehung während der Flughphase um 180 Grad. Entweder man springt Fakie ab und landet normal under umgekehrt.
One-Footer: Ein Sprung bei dem nur ein Fuß in der Bindung steckt.

Pipe: Abkürzung für Halfpipe.
Powder: Das schönste für den passionierten Freerider. Frischer, am besten noch nicht verspurter, Tiefschnee.
Pro: Snowboard Profi - Fahrer die vom Boarden leben können. Mittlerweile gibt es etliche Snowboardprofis, das war vor einigen Jahren noch nicht so, damals gab es einen harten Kern von guten Snowboardern. Durch die vielen sehr guten Snowboarder ist das Level in den letzten Jahren enorm gestiegen.

Quaterpipe: Eine halbe Halfpipe, die mit einer sehr hohen Geschwindigkeit angefahren wird. Die Quarterpipe ist eines der gefährlichsten Obstacles im Snowboarden. Hier passieren oft die gewaltigsten Slams.

Raceboard: Ein sehr schmales Board bei dem es nur um Geschwindigkeit geht. Es ist wie Ski am Tail abgesenkt und damit sehr Aerodynamisch.
Rail: Der Begriff leitet sich aus dem englischen „Railing“ (Geländer) ab. Die Skateboarder waren wohl die ersten, die die Rail für sich entdeckt haben, weil Geländer auf Plätzen und Schulhöfen irgendwie häufiger vorkommen als am Snowboardhang. Das war den Snowboardern aber egal. Sie haben einfach angefangen Rails auch die Funparks zu stellen und da stehen sie nun und hin und wieder grinded oder slided nun auch ein Snowboarder mal drüber. Es gibt Rails in den unterschiedlichen Formen: gerade, regenbogenförming (Rainbow), S-shaped, treppenartig und wahrscheinlich noch mehr.
Rainbow: Wie ein umgedrehtes „U“ geformtes Rail über das der geübtere Snowboarder zunächst rauf und dann wieder runter slided bzw. grinded.
Regular: Ist die Bindungseinstellung für Snowboarder, die mit dem linken Fuß vorne fahren. Gegenteil von Goofy.
Rider: Als Rider bezeichnet man einen Snowboarder.
Rotation: Ist die Drehung in der Luft. 1260° Rotationen sind mittlerweile keine Seltenheit mehr.
Run: Als Run wird ein Lauf eines einzelnen Fahrers bei einem Event, auf der Piste oder normal im Funpark bezeichnet.

Shapen: Shapen bedeutet so viel wie ein Obstacle herzurichten oder wieder fahrbar zu machen. In vielen Funparks gibt es mittlerweile Angestellte, die diesen Job für die Snowboarder erledigen.
Shifty: Ein Trick bei dem in der Luft der Körper, aber nicht das Board eingedreht wird.
Shredden: Shredden bezeichnet das ungezwungene Snowboarden unter Freunden, die einfach mal ein wenig spaß im Schnee haben wollen.
Skihalle: In Deutschland haben inzwischen einige Skihallen eröffnet. Das sind geschlossene Hallen mit Gefälle, deren Böden mit Kunstschnee bedeckt sind. Dort kannst du das ganze Jahr skifahren und/oder snowboarden. Besonders gut geeignet sind Skihallen für Anfänger, um schon das Boarden zu üben, bevor es in die richtign Berge geht.
Slam: Ein Sturz von einem Obstacle.
Slide: Sliden ist das Rutschen über ein Rail(s. Rail) oder eine Box. Dabei steht das Brett längs zum Rail.
Soft Boot: Softboots werden zusammen mit Softbindungen verwendet. Sie besitzen eine dicke, aber flexible Fusssohle und sind gut gepolstert. Es gibt sie in unterschiedlicher Härte. Ein Freestylefahrer wird sich eher für einen weichen Boot entscheiden, während der Freerider eher einen härteren Boot bevorzugen wird. Auch hier gilt das gleiche wie für die Bindungen. Ein harter Boot hat ein bessere Kraftübertragung, ein weicher Boot verzeiht mehr. Bei Softboots für Step-In Bindungen, ist das Highback im Boot integriert.
Spin: Spin ist ebenfalls wie die Rotation, eine Drehung in der Luft.
Spot: Ein Platz an dem gut Snowboarden kann - z.B. der Funpark.
Stance: Der Abstand zwischen beiden Bindungen.
Stick: Einen Trick sticken, bedeutet soviel wie, das man einen seinen gezeigten Trick, gestanden hat.
Stomp: Einen Trick stompen, bedeutet hingegen, einen bestimmten Trick sehr sauber gelandet zu haben.
Stylisch: Wenn etwas besonders hübsch anzuschauen war.
Sweet Spot: Der Punkt im Landebereich eines Kickers, an dem sich die Neigung der Flugbahn und die Neigung der Piste am ähnlichsten sind. Dann ist die Landung nämlich butterweich, macht bestenfalls ein sattes „Plopp“ und der waghalsiger Snowboardakrobat ist zumindest bis zum nächsten Sprung seelig.

Table: Der waagerechte Teil zwischen Absprung und Lanung eines Kickers, auf dem du eben gerade überhaupt gar nicht landen möchtest. Sonst große Verletzungsgefahr. Siehe auch Kicker.
Tail: Der hintere Teil des Snowboards - die hintere Schaufel des Snowboards.
Taillierung: Die Taillierung beschreibt den Unterschied zwischen der breitesten und der schmalsten Stelle des Bretts.Three-sixty: Sprung mit horizontaler Drehung während der Flughphase um 360 Grad. Wenn man alles richtig macht, landet man also so, wie man auch abgesprungen ist.
Torsion: Die Torsion beschreibt den Verwindungswiderstand um die Längsachse des Snowboards. Je geringer die Torsion, desto besser die Kraftübertragung auf die Kante beim Kurvenfahren.
Transition: Die Transition ist der Übergang vom Flat einer Halfpipe in die Vertikale. Wäre schon ziemlich umpraktisch, wenn dieser Übergang im rechten Winkel verlaufen würde und würde auch irgendwie nicht so elegant aussehen. Die Abrundung zwischen Flat und Vert sollte ungefähr einen Radius von 2 Metern haben
Turn: Eine einfache Kurve.
Tweaken: Während eines Sprungs den Körper verdrehen, um so bei den Judges eine höhere Punktzahl zu erzielen.
Twintip: Ein Board das in der Längsachse komplett identisch ist. Diese Art von Board wird hauptsächlich von Freestyle Snowboardern benutzt, da man sowohl Goofy als auch Regular das gleiche Fahrverhalten hat.

Vert (Vertical): Der vertikale Abschnitt der Wand einer Halfpipe, sozusagen das Stück zwischen Transition und Coping. Dieser Teil ist quasi senkrecht und für Anfänger ungeeignet zu fahren.
Vorspannung: Die Vorspannung ist die Aufwölbung des Boards. Wenn das Brett unbelastet auf ebenem Untergrund liegt, ist die Vorspannung zu erkennen. Sie dient der optimierten Druckverteilung auf ganz Kante beim carven. Es gibt negative und positive Vorspannung

Wassersäule: Die Wassersäule ist eine Maßeinheit, um die Dichtigkeit von Wintersportbekleidung anzugeben. Sie gibt die Wassersäule an, die auf dem Gewebe lasten kann, bevor es Feuchtigkeit durchlässt - je höher der Wert, desto wasserdichter die Jacke bzw. Hose. Ok. Ihr wollt es ganz genau wissen. Die Masse m einer Wassersäule der Höhe h mit der Dichte ρ auf der Fläche A ist: m = A*h*ρ, mit der Kraft aus der Erdschwerebeschleunigung g ergibt sich für den Druck p: p = F/A = m*g/A = A*h*ρ*g/A = h*ρ*g. Der Druck einer Wassersäule ist daher nur von ihrer Höhe h abhängig. Ist doch klar, oder?
Waterslide: Der Waterslide ist sozusagen die Taufe eines Snowboardes. Na gut, das klingt jetzt vielleicht ein bisschen pathetisch. Für einen Waterslide benötigt man ein am Ende eines Hanges gelegenes Wasserbecken. Die Snowboarder holen am Hang Schwung und fahren dann über das Wasser. Dabei schön das Gleichgewicht halten und das Gewicht nach hinten verlagern. Bei Waterslide Contests wird die Anfahrt rundenweise verkürzt bis nur einer übrig bleibt. Die anderen werden nass, haben aber alle Sympathien der Zuschauer auf ihrer Seite.
Wheelie: Buttern auf dem Tail.
