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Ende der Widerrufsbelehrung

Sollte ich als Anfänger nicht gleich ein Board für Fortgeschrittene kaufen, wenn ich ohnehin noch lange fahren will?
Nein. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Einsteiger Boards erleichtern das Lernen und bringen Dir somit auch die Liebe für den Sport schnell näher. Außerdem haben wir für Dich auch schon eine Vorauswahl getroffen, so dass Du Dir sicher sein kannst, dass die von uns angebotenen Boards Dir über Jahre hinweg Spaß bieten und Du das Board nicht nach 2 Wochen langweilig finden wirst.
Schützer? Nur was für Weicheier?
Nein. In den vergangen Jahren hat sich zum Glück das Bewusstsein der Boarder so entwickelt, dass heutzutage die meisten mit Schützern unterwegs sind. Snowboarden ist ein Sport, in dem man an seine Grenzen stößt und das ist geschützt wesentlich angenehmer als ungeschützt - versprochen. Durch Schützer wird man eher zu einem besseren Fahrer, da man geschützt mehr ausprobieren kann.
Einsteiger sollten auf jeden Fall mit Schützer-Hose fahren, da diese einem im wahrsten Sinne des Wortes den "Arsch" retten kann.
Helme und Rückenpanzer wurden in den letzten Jahren immer populärer und das nicht nur bei Einsteigern. Diese Schützer können unsere empfindlichsten Körperstellen vor schwerwiegenden Verletzungen schützen. Wer ohne Helm fährt ist selbst Schuld!
Macht es für Mädels Sinn, sich spezielle Damenausrüstung zu kaufen? Oder ist dies nur Marketing und ich kann auch als Mädel Herren Stuff fahren?
Ja, es macht auf jeden Fall Sinn sich als Mädel speziell für Damen entwickelte Boards, Boots und Bindungen zu kaufen. Denn tatsächlich ist der Körperbau im Allgemeinen bei Damen und Herren etwas unterschiedlich.
Hier ein paar Beispiele:
- Bei Damen Boards sind die Boards auf ein anderes Verhältnis von Körpergröße und Körpergewicht abgestimmt.
- Damen Bindungen sind auf schmalere Boots und niedrigere Wadenansätze abgestimmt.
- Damen Boots sind für schmalere Füße und niedrigere Spannhöhen konstruiert.
Wonach muss ich mein Snowboard aussuchen?
Beim Kauf solltest Du Dir folgende Fragen stellen:
- Wie gut kann ich Fahren? Bin ich ein Anfänger, ein Fortgeschrittener oder sogar ein "Pro-Like" Fahrer ?
- Wie häufig will ich im Jahr fahren gehen?
- Nutze ich mein Board mehr im Freestyle - oder Freeride Bereich oder nutze ich es ausgeglichen in beiden Bereichen?
- Wie groß bin ich?
- Wie schwer bin ich?
- Welche Schuhgröße habe ich?
Mit den Antworten zu diesen Fragen solltest Du Dir dann die Artikelbeschreibungen genau durchlesen und das Equipment entsprechend Deinen Ansprüchen auswählen.
Welches Board ist das Richtige für mich? Freestyle, Freeride oder Allmountain?
Bei uns findest Du nur noch Boards die auf beiden Seiten aufgebogen sind (Nose und Tail) und einen symmetrischen Aufbau besitzen. Klassische asymmetrisch Race Boards wollen wir Dir nicht länger antun!
Wenn Du den Schwerpunkt beim Fahren in den Funpark legst, oder auf der Piste am meisten Spaß an Tricks und Sprüngen hast, dann solltest Du Dich nach einem Freestyle-Board umsehen. Diese Boards werden meist ein wenig kürzer als andere Boards gefahren und sind etwas breiter als Freeride-Boards um das Fahren mit einem geringen Bindungswinkel einfacher zu machen.
Sind Tiefschneefahrten und Fahrten jenseits der gesicherten Pisten, der Grund für Deine Snowboardliebe? Dann solltest Du Dich nach einem Freeride-Board umschauen. Diese Boards erlauben es Dir, jedes Gelände bei unterschiedlichen Schneebedingungen zu meistern! Diese Boards werden länger und schmaler gefahren, um schnelles Fahren zu ermöglichen.
Willst Du entspannt mit nur einem Board reisen oder hast Du Dich noch nicht festgelegt, ob freeriden, freestylen oder einfach nur auf der Piste cruisen!? Dann sollte ein Allmountain-Board auf Deiner Wunschliste stehen!
Welche Länge sollte mein Board haben?
Hier gibt es keine festen Regeln. Die Auswahlkriterien sollten hierbei Körpergewicht, Körpergröße, Einsatzbereich und Dein Fahrkönnen sein.
Je größer Dein Körpergewicht ist, um so länger sollte Dein Board sein. Bei der Auswahl sollten immer die empfohlenen Gewichtsangaben der Hersteller beachtet werden, denn diese geben die beste Orientierung für die optimale Länge deines Boards.
Eine grobe Faustregel besagt, dass die optimale Boardlänge zwischen Kinn- und Stirnhöhe liegt, wenn Du das Board vor Dir senkrecht aufstellst.
Einsteiger sollten sich an der Kinnhöhe orientieren, denn ein kurzes Brett lässt sich auch leichter drehen. Auch fortgeschrittene Freestyler sollten ein kürzeres Brett wählen. Zum Freeriden und zum Heizen eignen sich längere Boards wesentlich besser. Je länger ein Board ist, desto laufruhiger und griffiger ist es bei hohen Geschwindigkeiten.
Wie stelle ich meine Bindung auf dem Board richtig ein?
Das Entscheidende bei der Einstellung ist der Bindungswinkel, also in welchem Winkel die Bindung auf Deinem Brett steht. Bei 0° Grad steht die Bindung im rechten Winkel auf dem Brett. Je weiter sie dann zur Nose gedreht wird, desto steiler wird der Winkel (ein Strich auf der Bindungsplatte = 3°). Normalerweise sollte bei Deiner vorderen Bindung der Winkel steiler sein als bei der hinteren. Im Endeffekt hilft langfristig nur probieren, da jeder eine andere Vorliebe hat.
Wichtig! Achte darauf, dass Deine Snowboardstiefel auf beiden Seiten nicht zu weit über das Board stehen.
Vorschläge von uns:
Einsteiger: vorne 15°, hinten 9°
Freestyle: vorne 9°, hinten 3°
Freeride: vorne 24°, hinten 12°
Was für einen Kern sollte mein Board haben?
Alle von uns angebotenen Boards besitzen einen Holzkern, oder sogar noch hochwertiger. Schaumkerne wirst Du bei uns vergeblich suchen.
Der gravierende Unterschied zwischen den verschiedenen Holzkernen besteht im Gewicht. Sehr vereinfacht kann man sagen, dass man für mehr Geld ein leichteres Board bekommt.
Sidecut, was ist das?
Der Sidecut gibt die Taillierung eines Snowboards an. Je kleiner ein Sidecut ist, desto kürzere und aggressivere Kurven kann man mit dem Board fahren. Einsteiger sollten große Sidecuts wählen, da hiermit das Lernen leichter fällt und sich schneller Erfolge einstellen.
Spezielle Formen von Radien (z.B. Progressiver Sidecut) werden in den einzelnen Artikelbeschreibungen genauer erklärt.
Was ist ein Flex/Pop? Und welchen Flex brauche ich?
Der Flex eines Boards setzt sich zusammen aus der Biegeeigenschaft (wie stark lässt sich das Board auf der Längsachse durchbiegen) und dem Pop (auch Rückstellkraft genannt), die besagt, wie schnell sich das Board nach einem Biegen wieder in seine Ursprungsform zurück bewegt.
Ein harter Flex kann durch eine hohe Anzahl von Laminatschichten erzeugt werden und/oder durch Stringer (auch Einlagengennat) aus Karbon, Titan oder anderen.
Vereinfacht kann man sagen: Ein Board mit einem höheren Flex ist dynamischer und aggressiver.
Einsteiger sollten eher Boards mit einem niedrigen Flex wählen, da diese Boards mehr Fehler verzeihen und das Lernen erleichtern.
Was ist die Torsion?
Die Torsion ist die Verwindungssteife des Boards und gibt an, wie stark sich das Board über die Querachse (Frontside/Backside) biegen lässt.
Eine harte Torsion kann durch mehrere Lagen Laminat (triaxiale oder quadraxiale) erzielt werden.
Eine harte Torsion gibt dem Board einen erhöhten Kantenhalt bei hohen Geschwindigkeiten oder auf unebenen und eisigen Pisten.
Eine harte Torsion verzeiht weniger Fehler und ist kraftraubender als eine weiche Torsion. Boards mit hoher Torsion sind daher weniger für Einsteiger geeignet.
Was sind Stein- und Bandschliff?
In den Belag des Boards wird bei beiden Verfahren eine Struktur geschliffen. Diese Struktur soll es ermöglichen, dass das Wasser besser abfließen kann (der oberste Film des Schnees schmilzt beim Fahren durch die Reibungsenergie des Snowboards).
Bei einem Bandschliff wird ein Schleifband mit einer recht groben Körnung verwendet um eine zufällige Struktur zu erzeugen.
Der Steinschliff erzeugt eine gleichmäßig tiefe Struktur.
Was sind Stringer?
Bei uns werden alle Einlagen, wie z.B. Karbon, Kevlar oder Titan, die zur Versteifung des Boards dienen als Stringer bezeichnet. Diese Einlagen werden oft in Strängen verwendet, die von Nose zu Tail verlaufen, um einen härteren Flex zu erzielen.
Es gibt natürlich auch Einlagen, die einen anderen Verlauf haben (um z.B. Kraftübertragung von Nose zu Tail zu erhöhen). Diese Features werden natürlich bei den jeweiligen Boards in der Artikelbeschreibung erwähnt.
Goofy vs. Regular
Goofy bedeutet, dass man mit dem rechten Fuß vorne steht. Bei Regular ist der linke Fuß vorne. Mit welchem Fuß Du vorne stehst, hat nichts damit zu tun ob, Du Rechts- oder Linkshänder bist, sondern welches Bein Dein Standbein ist. Das kann durch verschiedene Tests gecheckt werden: Der Fuß, den Du beim Schliddern auf Eis vorne hast, sollte auch beim Snowboarden vorne sein. Deine Freunde kannst Du gut testen, in dem Du sie von hinten überraschend LEICHT schubst und darauf achtest, welcher Fuß als erstes nach vorne geht, um das Gewicht abzufangen. Dieser Fuß ist auch beim Snowboarden der vordere Fuß.
Wie breit soll mein Brett sein?
Mittlerweile werden von den meisten Snowboardherstellern 3 Breiten angeboten.
Wide Boards sind sehr breite Boards, die für Schuhgrößen 46 und größer geeignet sind. Ab Schuhgröße 44 empfiehlt sich ein Mid Wide Board. Wer kleinere Füße hat sollte sich nach einem normalen Board umsehen.
ACHTUNG WEIT VERBREITETER FEHLER: Es wird oft erzählt, dass der Boot nicht über die Kante stehen darf! Das ist falsch!! Der Boot sollte sogar ca. 1.5 - 2 cm über die Kante an der Frontside und Backside des Boards überragen, um eine optimale Kraftübertragung zu gewährleisten!
Der Nachteil an einem zu breiten Board ist die schlechte Kraftübertragung auf die Kante. Hierdurch kann es zu einem Kontrollverlust kommen. Außerdem ist der "Umkantweg“ (Weg von Front- zur Backside) länger und das Board wirkt undynamischer.
Steht Dein Fuß vorne und/oder hinten zu weit über die Kante, kommt es zum Drag (Schleifen) und führt bei starkem Kanten sogar zu Stürzen.
Was sind gesinterte und extrudierte Boardbeläge?
Fast alle Beläge der „bekannten“ Hersteller sind aus Polyethylen-Materialien hergestellt; das wohl bekannteste Belags-Material ist P-Tex.
Dieses Material kann durch seine Poren Wachs aufnehmen und beim Fahren wieder abgeben. Die angegebene Kennzahl bei den Belägen ist die Anzahl der Poren pro Flächeneinheit. Je mehr Poren ein Belag aufweist umso mehr Wachs kann der Belag aufnehmen (höhere Wachsaufnahme = bessere Gleiteigenschaften).
Der Hauptunterschied zwischen den Belägen besteht in dem jeweiligen Herstellungsverfahren.
Extrudierte Beläge sind in der Herstellung wesentlich günstiger. Bei diesem Verfahren wird Polyethylen erhitzt und mit einer Düse auf das Board aufgetragen. Extrudierte Beläge geben das aufgenommene Wachs langsamer wieder ab und sind somit pflegeleichter.
Gesinterte Beläge werden in einem sehr aufwendigen Verfahren hergestellt. Bei hohen Temperaturen und einem hohen Druck wird das hochmolekulare Polyethylen zu Ronden verdichtet wovon nun dünne Streifen für die Beläge der Boards abgehobelt werden.
Was ist ein Twin Tip Board?
Ein Twin Board ist eine spezielle Form von Freestyleboard. Bei dieser Form ist das Board in der Mitte gespiegelt, das heißt Nose und Tail (vorderes und hinteres Ende des Board) sind identisch. Die Inserts (Gewinde für Bindungen) sind auch in demselbem Abstand zu Nose und Tail platziert. Diese Art von Board eignet sich besonders gut zum Jibben (Rails Tricks und Pisten Tricks) und Spinnen (Drehungen beim Springen).
Passt jede Bindung auf jedes Board?
Auf jedes Board passt jede Bindung. Lediglich Burton macht hier eine Ausnahme: Auf Burton Bretter passen nicht alle Bindungen, denn Burton sieht vor, dass die Bindung mit 3 Schrauben fixiert wird und nicht wie beim 4x4 System mit 4 Schrauben. Die Abstände der Inserts (Gewinde im Board) sind auch so unterschiedlich, dass man nicht dazu raten kann selbst Hand anzulegen um zu basteln.
Mittlerweile dürfen jedoch auch Drake, Forum, K2 und Flow dieses System bauen, so dass diese Bindungen problemlos auf Burton Boards passen.

Was sind Step-In Bindungen? Warum habt ihr so was nicht?
Ein "Step-In" System fixiert den Boot in der Bindung durch einfaches Einsteigen. Es muss nichts mehr festgezogen werden. Einfach einsteigen und los. Diese Systeme werden von uns allerdings bis auf weiteres nicht geführt, da sie meistens noch nicht völlig mit konventionellen Bindungen konkurrieren können. Die Kraftübertragung leidet zu sehr und man fühlt sich häufig nicht fest genug in der Bindung. Wir sind noch nicht überzeugt von dieser Technologie.
Kann ich "Step-In Boots" in anderen Bindungen benutzen?
Davon ist dringend abzuraten, da die Befestigungen für die "Step-In" Systeme oft so platziert sind, dass sie unter den Straps liegen und der Schuh deshalb ständig drückt. Außerdem sind diese Schuhe auf die dazu passenden "Step-In" Bindungen angepasst, so dass sie oft nicht am Highback anliegen.
Was ist eine Base?
Eine Base ist der untere Teil einer Bindung, auf der man steht. Sie kann aus einem oder zwei Teilen bestehen.
Was ist ein Highback?
Der Highback ist der klappbare hintere Teil einer Bindung der an der Wade anliegt. Dieser Teil der Bindung bewirkt die Kraftübertragung auf die Backsidekante des Boards. Das Highback kann mittlerweile bei allen Bindungen in der so genannten Vorlage (Neigungswinkel in Richtung Zehen) eingestellt werden. Je mehr man das Highback neigt, desto besser wird die Kraft übertragen und das Board reagiert schneller. Dies kann jedoch etwas auf Kosten des Komforts gehen.
Was ist ein Heelcup?
Der Heelcup dient zur Fersenaufnahme. Der Heelcup kann ein Bestandteil der Base (2teilige Bindung) oder ein separater Teil der Bindung sein (3teilige Bindung). Der Heelcup stellt die Verbindung von der Base zu dem Highback dar und bietet meist eine Vielzahl von Einstellungsmöglichkeiten. Hier sind die Besonderheiten der einzelnen Modelle zu beachten.
Sind Kunststoff-Ratschen schlechter als Metal-Ratschen?
Nein, das ist kein Qualitätsmerkmal mehr! Selbst namhafte Hersteller bauen Ratschen aus Kunststoff. Meist haben teurere Bindungen bessere Ratschen, dieses lässt sich aber nicht durch Metal oder Kunststoff als Material erklären.
Wodurch erklären sich die Preisunterschiede bei Bindungen?
Traurig aber meist wahr, teuere Bindungen haben eine bessere Qualität. Zudem bekommt man für mehr Geld meistens mehr geboten. Die Hersteller achten bei teueren Bindungen auf mehr Details die sich in der Kraftübertragung und dem Komfort wiederspiegeln. Dies geschieht zum Beispiel durch besser gepolsterte Straps, Ratschen die schneller fassen oder vielfältige Einstellmöglichkeiten.

Wie wichtig sind die Boots bei der Ausrüstung?
Deine Boots sind das Wichtigste an Deiner ganzen Ausrüstung. Sie sind die direkte Verbindung zwischen Deinem Körper und dem Board. Schlecht passende Boots können den Spaß in einen Albtraum verwandeln.
Wie genau muss mein Boot passen?
Extrem genau! Der Boot liegt direkt an Deinem Fuß an, zu wenig Bewegungsraum kann dazu führen, dass der Fuß einschläft (das Blut abgeschnürt wird) und zuviel Platz führt dazu, dass man im Schuh rutscht und sich den Fuß aufscheuert. Dies kann durch eine gute Passform und einen Thermo-Innenschuh vermieden werden.
Wie merke ich ob ein Boot mir gut passt?
Ziehe Deinen Boot an und schnüre ihn schön fest. Achte beim Schnüren darauf, dass der Innenschuh keine Falten wirft. Wenn Du den Schuh geschnürt hast, solltest Du vorne ganz leicht die Schuhspitze berühren. Wenn Du jetzt in die Knie gehst, solltest Du die Zehen völlig frei bewegen können. Wenn dieses gegeben ist, weißt Du schon einmal, dass Du die richtige Länge gefunden hast!
Ganz wichtig: Wenn Du in die Knie gehst sollte der Boot an Deiner Hacke fest sitzen. Die Hacke sollte sich auf keinen Fall mehr als einen halben Zentimeter bewegen.
Trage den Schuh ruhig 1-2 mal bevor Du fahren gehst und teste ob der Schuh auch über längere Zeit bequem ist.
Wie lange kann ich meine Boots fahren?
Pauschal ist dieses sehr schwer zu sagen. Dies hängt davon ab, wie oft und wie intensiv Du fährst und wie Du mit Deinem Material umgehst. Die Kraftübertragung leidet oft nicht so sehr unter der Benutzung wie die Passform, da sich jeder Schuh über die Zeit ein wenig weitet. Solltest Du keinen festen Fersenhalt mehr haben, ist es Zeit für einen neuen Boot. Du wirst dich wundern, was ein neuer Boot alles bewirken wird!
Wie erklären sich die großen Preisunterschiede bei Boots?
Bei den Boots muss nicht immer der teuerste Boot der Beste sein. Wichtig ist nur das der Boot gut zu Deinem Fuß passt. Generell sind härtere Boots teurer als weiche. Ein anderer Faktor, der den Preis bestimmt, ist der Innenschuh. Heutzutage sind fast alle Boots thermoverformbar, jedoch auf unterschiedlichen Niveaus. Teurere Boots passen sich in der Regel besser dem Fuß an als günstigere. Zudem schlagen sich innovative Techniken wie etwa das Quicklace-Systeme im Preis nieder.
Was sind thermoverformbare Innenschuhe?
Die Thermo Innenschuhe passen sich an deinen Fuß an. Generell gibt es 2 Arten von Thermo Innenschuhen zu unterscheiden. Die einen passen sich über Deine Körperwärme an Deinen Fuß an. Andere backst du nach Anleitung der Hersteller im Backofen auf. In beiden Fällen wird das Innenschuhmaterial (meistens ein Gel) durch die Wärme formbar gemacht, so dass sich das Material optimal an den Fuß passt.
Was sind Quicklaces?
Dieses bezeichnet eine Gruppe von Schnellverschlusssystemen. Diese sind seit einigen Jahren schon am Markt zu finden und funktionieren aller Regel nach problemlos. Selbst wenn das Kabel noch so dünn ist, es hält! Gerade für Girls und Jugendliche ist dieses eine super Möglichkeit ihre Boots schön fest zu schnüren.
Lieber einen weichen oder harten Boot?
Dieses ist mal wieder eine klassische Geschmacksfrage! Fahrer die mit sehr viel Kraft und Power fahren bevorzugen in der Regel eher härtere Boots, da die Kraftübertragung direkter ist. Freestlyler hingegen bevorzugen meist weichere Boots, da diese mehr Bewegungsspielraum bieten und beim Landen auch mal eine Ungenauigkeit verzeihen.
Ich habe eine Bootgröße die als Grenzgröße angegeben ist, welche Größe soll ich nehmen?
Solltest du schon einen Boot besitzen guck in den Schuh, auf der Zunge (Lasche unter den Schnürsenkeln) steht eine Zentimeter- oder Monopointgröße. Vergleiche diese noch einmal mit der Größentabelle. Da dieses die einzige Größe ist die einer Norm unterliegt. Sollte Dir das immer noch nicht weiterhelfen, solltest Du Dich für die kleinere Bindung entscheiden, da der Boot so fester in der Base sitzt. Es sei den Du fährst einen Boot der Firmen NITRO oder NORTHWAVE, diese fallen wesentlich voluminöser aus und Du solltest eine größere Bindung vorziehen!

Was ist eine Wassersäule?
Der Wert der Wasserundurchlässigkeit wird in der Regel als Wassersäule bezeichnet.
Zur Ermittlung der jeweiligen Wassersäule wird unter einen Zylinder ein Stück Gewebe gespannt. Dieser Zylinder wird nun nach und nach mit Wasser aufgefüllt. Gemessen wird die Höhe im Zylinder bei der es zur ersten Tropfenbildung unter dem Gewebe kommt.
Je höher die Wassersäule steigen kann, ohne das Wasser durch das Gewebe dringt, desto höher ist der Druck, dem dieses Gewebe stand hält und umso höher ist die Wasserdichtigkeit des Gewebes.
Laut DIN Norm gilt Regenbekleidung ab 1,3m = 1300mm als wasserdicht.
Was bedeutet atmungsaktiv?
Bei sportlichen Aktivitäten erhitzt der menschliche Körper. Die überschüssige Hitze wird zum größten Teil über die Haut in Form von Schweiß abgegeben.
Doch was bringt die wasserdichteste Bekleidung wenn man von Innen her nass wird? Reichlich wenig! Aus diesem Grund sind Snowboardbekleidungen atmungsaktiv.
Dieser Begriff wurde jedoch leider recht schlecht gewählt. Atmungsaktivität hat nichts mit dem tatsächlichen "Atmen" zu tun. Vielmehr geht es bei der Atmungsaktivität um die Wasserdampfdurchlässigkeit („Schweißdurchlässigkeit“).
Atmungsaktive Materialien nehmen den Schweiß von der Haut auf und geben ihn an die Außenluft wieder ab.
Je atmungsaktiver eine Klamotte ist, um so besser funktioniert die „Schweiß-Abtransport“.

Wo finde ich meine Kundennummer?
Deine Kundennummer findest Du immer auf dem Kuvert des Kataloges über deiner Anschrift. Außerdem ist sie auf jeder Rechnung und jedem Lieferschein von uns angegeben. Solltest Du Deine Kundennummer trotzdem einmal nicht finden, ist das kein Problem bei der Bestellung. Es vereinfacht uns nur die Arbeit.
Wieso finde ich manche Sachen aus eurem Katalog nicht im Onlineshop bzw. nicht alle Größen?
Dies kann mehrere Gründe haben. Zum einen kann es sein, dass die Sachen bereits ausverkauft sind (der Onlineshop ist immer aktueller als der gedruckte Katalog), zum anderen kann das auch durch Schreibfehler bzw. ungenaue Suchwörter bei der Suche kommen (kleiner Tipp: probiert einfach mal die Wörter auseinander zu schreiben, z.B. "Trucker Cap" anstelle von "Truckercap").
Wieso sind manche Sachen so schnell ausverkauft?
Da wir auch viele Sachen von kleineren Firmen anbieten, die nur kleine Mengen produzieren, kann es passieren, dass diese schnell ausverkauft sind und auch beim Hersteller nicht mehr nachbestellbar sind.
Wie kann ich die richtige Größe für mich finden?
Bei vielen Produkten sind Links zu Größentabellen zu finden, die Dir bei der Auswahl der Größe behilflich sind. Bei Produkten, die besonders klein oder groß ausfallen, weisen wir in der Artikelbeschreibung darauf hin. Falls Dir doch einmal etwas nicht passen sollte, kannst Du die Sachen problemlos umtauschen (siehe "Umtausch").
Ich habe eine Bestellung aufgegeben, aber keine Bestätigung per e-Mail erhalten. Was nun?
Dies kann mehrere Gründe haben, unter anderem, dass Du Deine e-Mail-Adresse nicht oder nicht korrekt angegeben hast. Wir bitten Dich deshalb, deine Angaben stets genau zu überprüfen. Um nachträglich eine Bestätigung Deiner Bestellung zu erhalten, wende Dich bitte telefonisch unter 06021 / 900 40 260 an uns.
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