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KNOW YOUR BINDING – Tipps zum Kauf einer Snowboardbindung

von Hendrik | 15 Jun 2016 - 11:39

KNOW YOUR BINDING

Die Snowboardbindung, ohne sie läuft nichts. Viele denken, dass man bei der Wahl eine Bindung nicht viel falsch machen kann. Hauptsache alles sitzt schön fest und wackelt nicht. Spätestens wenn beide Füße auf dem langen Ziehweg dann kurz vorm Absterben sind und man das Licht am Ende des Tunnels sieht, sollte man sich nochmal Gedanken machen.

Begriffe wie Highback, Heel Cup, Straps und Forward Lean sind nicht allen geläufig. Spätestens wenn man sich ein wenig mit seiner Bindung beschäftigt, und diese richtig einstellen möchte, wird man das eine oder andere Fremdwort nicht umgehen können.

Größe
Beachtet vor dem Kauf unbedingt eure Schuhgröße bei Snowboardboots! Nichts ist unangenehmer als eine schlecht sitzende Bindung, die zu klein oder zu groß ist. Bindungen gibt es immer in den Größen S-XL, wobei jede Größe eine Spanne an Schuhgrößen abdeckt.

Bindungstypen
Es gibt verschiedenste Bindungstypen und Systeme. Flow Bindungen, klassische Ratschenbindungen oder andere unbekanntere Systeme. Wir empfehlen euch das gängigste System, die klassische Ratschenbindung. Bei dieser Art von Bindung könnt ihr die Festigkeit selbst bestimmen und sie bietet ebenfalls den besten und präzisesten Support für die Füße.

KNOW YOUR BINDING

Highback
Das Highback stützt euren Boot und sorgt für Boardkontrolle beim Kanten auf der Fersenkante. Je nach Einsatzgebiet der Bindung gibt es verschiedene Härtegrade
des Highbacks. Eine Freestyle Bindung hat meist ein etwas flexibleres Highback, da bei Grabs oder Pistentricks das Board ordentlich geflext wird und das Highback entsprechend nachgeben muss. Bindungen haben generell immer ein Highback, lediglich der Hersteller Switchback Bindings hat ein Modell auf den Markt gebracht, bei dem das Highback weggelassen werden kann. Das ermöglicht dem Rider mehr Skatefeeling bei Jibtricks. Beim Einstellen des Highbacks sollte man darauf achten, dass das Highback parallel zur Fersenkante ausgerichtet ist. Dies lässt sich an jeder Bindung durch ein Verstellen der Schrauben einstellen. Eine weitere Einstellung am Highback ist das Forward Lean. Die Einstellungen an diesem Hebel sorgen dafür, dass ihr beim Fahren automatisch mehr in die Knie geht. Besonders für das Fahren im Park sollte jeder mal ein paar verschiedene Settings vom Forward Lean ausprobiert haben. Zusätzlich ist wichtig, dass sich das Highback richtig in den Heel Cup einfügt und sich dort keine Lücke bildet.

Straps
Die Straps befestigen euren Boot in der Bindung. Klassische Ratschenbindungen verfĂĽgen immer ĂĽber einen Toe Strap und einen Ankle Strap. Bei den Straps sollte man darauf achten, dass beide mittig ĂĽber dem Boot sitzen, damit Druckstellen vermieden werden. Viele tendieren dazu, die Straps bombenfest zu stellen. Das mag einem vielleicht das GefĂĽhl von Sicherheit geben, jedoch werden die FĂĽĂźe es einem danken, wenn man die Straps nur so fest stellt, dass der Boot sich nicht mehr in der Bindung bewegt.

Toe Ramp
Ein weiteres Teil, welches sich einstellen lässt, ist die Toe Ramp, gerne auch „Gaspedal“ genannt. Diese lässt sich je nach Bootgröße verstellen und verbessert die Kontrolle auf der Zehenkante. Achtet jedoch darauf, dass die Toe Ramp nicht zu weit über die Zehenkante hinaussteht. In Kombination mit großen Boots kann es hier schnell zu Toe Drag kommen, also dazu, dass eure Boots sich beim Kanten in den Schnee fressen. Das kann sehr, sehr unangenehm sein!

Trends & Flops
Der Grundaufbau ist bei fast allen Bindungen gleich. Alle paar Jahre kommen jedoch einige neue Trends auf den Markt, die versuchen, die Bindung zu revolutionieren und dabei kläglich scheitern. Ein Beispiel ist die Click-Bindung. Bei diesem Bindungssystem braucht man spezielle Boots mit einem Metallteil an der Sohle. Ähnlich wie bei Ski Bindungen rastet man seinen Boot dann an der Bindung ein. Zum ernsthafen Snowboarden macht das ziemlich wenig Sinn, da das komplette Körpergewicht vom Boot getragen wird und es kein Highback wie bei herkömmlichen Snowboardbindungen gibt. Die Boardkontrolle gleicht dem Fahren mit 200 km/h auf der Autobahn bei Blitzeis. Mit Reifen ohne Profil versteht sich.

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